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Die Ausgabe 2/2022 wurde ausgeliefert. Die nächste MBW erscheint Anfang Juni 2022. Die MBW erhalten Sie bei Ihrem Zeitschriftenhändler, am Bahnhof, beim Modellbahnfachhändler in Österreich, Deutschland, der Schweiz und natürlich auch im Abo.

Abo-Bestellungen, private GRATIS Kleinanzeigen (max. 25 Worte), Nachbestellungen und Mitteilungen bitte per Mail an franz.steiner@modellbahnwelt.at

MBW 2/2022

Das Titelbild verrät es schon: Eines der Schwerpunkte dieser Ausgabe ist das „österreichische Krokodil“, die Reihe 1189, die Mitte der 1920er-Jahre für die Arlbergstrecke gebaut wurde. Aktueller Anlass ist die Auslieferung des Märklin/Trix-Modells. Markus Inderst blättert aber auch in den Analen und berichtet über die Elektrifizierung in Österreich und über die Technik des Vorbilds.

Die doch überraschende Ankündigung des Modells ist aber nicht die einzige Neuheit im noch jungem Jahr, die Eingang in die MBW gefunden hat. Im „Neuheiten ABC“ findet man sicher etwas, was der Osterhase ins Nest legen könnte. Auch die Neuheiten, die Mitte März auf der  Kleinserienmesse in Wien-Liesing gezeigt wurden, fanden bereits Einzug in die aktuelle Ausgabe.

Nach dem „Korridorverkehr“ im Norden Tirols nach Reutte über Garmisch-Partenkirchen in der ersten MBW dieses Jahres folgt in der aktuellen Ausgabe der Korridorverkehr im Süden des „Heiligen Landes“ von Nord- nach Osttirol über Südtirol, der nicht nur politisch problematisch schien, sondern auch wegen der unterschiedlichen Stromsystem Probleme aufwarf, da weder die anfangs eingesetzten Dieseltriebwagen, noch später die Dieselloks der ÖBB für Gebirgsstrecken konzipiert worden waren. Erst mit der ÖBB 1822 ließen sich die Probleme lösen – doch auch das war nicht so einfach, denn Italien war gar nicht so begeistert vom Einsatz einer Mehrsystemlokomotive.

Viel einfacher haben es da Modelleisenbahner mit unterschiedlichen Stromsystemen, wie die Anlage „Lindabrunn“ beweist, die analog mit 12 Volt Gleichstrom betrieben wird, auf der aber auch Märklin-Loks aus dem Fundus des Anlagenbesitzers ein Auslauf gegönnt wird.

Im zweiten Teil der Bahnhofschronik von Wernstein steht der Aufbruch ins 21. Jahrhunderts im Fokus. In der Praxis heißt das, dass nicht kundenorientiertes Handeln im Vordergrund steht, sondern die kommerzielle Maximierung angestrebt wird. Aus Bahnhöfen, die einst auch für den Güterverkehr von Bedeutung waren, wurden bessere Haltestellen, anstelle persönlicher Kundenkontakte traten Automaten. Für die Heimanlage ist Wernstein trotzdem ein dankbares Vorbild.

Als Vorbild für die Modelbahn, dürfte die Hauptwerkstätte in Simmering wohl viel zu groß sein. Für den Vorbildbetrieb sind diese Hautpwerkstätten aber unverzichtbar. DI Eduard Sassmann gewährt Einblick in die Geschichte der Hauptwerkstätte Simmering.

Und natürlich gibt es auch in dieser MBW Vorbildberichte, Bücherecke, das „Schwarze Brett“ und einen Terminkalender bis Ende Mai, der hoffentlich hält, was er (der Mai und die Veranstalter) versprechen. Bleibt nur zu hoffen, dass sich die eine oder andere Ankündigung nicht in „Rauch“ auflöst.