Die Ausgabe 5/2020 wurde ausgeliefert. Die nächste MBW erscheint Anfang Dezember 2020. Die MBW erhalten Sie bei Ihrem Zeitschriftenhändler, am Bahnhof, beim Modellbahnfachhändler in Österreich, Deutschland, der Schweiz und natürlich auch im Abo.

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MBW 5/2020

Ein Herbst ganz ohne Messen – am besten vergessen. Als die aktuelle Ausgabe der MBW zum Druck ging, hielt man wenigstens noch in Ried die Stange, kaum war die MBW fertig zur Auslieferung, warf man auch in Ried das sprichwörtliche Handtuch. Was für die ganze Branche aber noch viel schlimmer ist: Die Leitmesse für den gesamten Spielwarenhandel, die Nürnberger Messe wird nicht, wie geplant, in der letzten Jännerwoche 2021 ihre Pforten öffnen. Sie wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Fraglich, ob sie überhaupt noch zustanden kommt, denn die Vorlaufzeit für Weihnachten 2021 wäre bei einem ins Auge gefassten Sommertermin viel zu kurz. Einzig in Bruck/Leitha ist man noch überzeugt, dass die angekündigte Kleinserienmesse vom 13. bis 15. November stattfinden kann. Die MBW jedenfalls wird für die erste Ausgabe der kommenden Jahres recherchieren, was das Jahr 2021 für uns Modellbahnfreunde bereit hält.

Was wir in der aktuellen MBW für Sie bereit halten ist längst kein Geheimnis mehr. Auf die „Drehscheibe“ haben wir das neue H0-Modell von Jägerndorfer gestellt – und es hat „mi“ überzeugt. Weniger überzeugend ist leider das Vorbild, das von den ÖBB in 90 Stück beschafft wurde. Das liegt aber weniger am Hersteller Vossloh, MaK, als vielmehr am Sparstift bei den ÖBB der zu einer abgespeckten Version zwang.

Weniger gespart wurde am Neubau des Kufsteiner Bahnhofs in den 1980er-Jahren, der im Mittelpunkt der Bahnhofschronik, Teil II, steht. Auch in Kufstein war übrigens der „Alpensee-Express“ häufig zu sehen, der von Roco als H0-Modell – ein zehnteiliger VT 11.5 der DB, angeboten wird. In unserer Serie „Zugbildeplan“ stellen wir Modell und Vorbild vor.

Im Keller seines Einfamilienhauses baut Hansjörg Sailer an seiner bemerkenswerten Heimanlage. Obwohl die Anlage irgendwie an Tirol angelehnt ist, verzichtet Hansjörg Sailer auf Oberleitung und macht Betrieb mit Dampf- und Dieselloks. Der Lötkolben ist nicht so das Seine. Dafür sind viele Gebäudemodelle nach Vorbildern seiner Heimatgemeinde Zirl entstanden.

Auch in dieser Ausgabe gibt es wieder einen Vorbildteil in dessen Mittelpunkt der Test des Wasserstoff-Triebwagens von Alstrom steht. Von der Zukunft des Bahnbetriebs zurück in die Vergangenheit führt der Artikel „Dampfbetrieb auf schmaler Spur“ von DI Eduard Sassmann. 

Und natürlich gibt es auch in dieser MBW, wie immer, weitere Vorbildberichte, Kleinanzeigen u.v.m.

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