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Die Ausgabe 5/2022 wurde ausgeliefert. Die nächste MBW erscheint Anfang Dezember 2022. Die MBW erhalten Sie bei Ihrem Zeitschriftenhändler, am Bahnhof, beim Modellbahnfachhändler in Österreich, Deutschland, der Schweiz und natürlich auch im Abo.

Abo-Bestellungen, private GRATIS Kleinanzeigen (max. 25 Worte), Nachbestellungen und Mitteilungen bitte per Mail an franz.steiner@modellbahnwelt.at

MBW 5/2022

Ein Schwerpunkt dieser Ausgabe ist der ÖBB-Dieseltriebwagen der Reihe 5044, der seit September als H0-Modell in der Jägerndorfer Collection erhältlich ist. Der erste Triebwagen wurde am 12. März 1938, jenem Schicksals-Tag, an dem deutsche Truppen in Österreich einmarschierten und das Ende der 1. Republik besiegelten. Die BBÖ hatten 16 Triebwagen bestellt, eine Anschlussbestellung über 10 weitere Triebwagen erfolgte bereits von der Deutschen Reichbahn. Die Geschichte dieser Triebwagen ist eng mit dem 2. Weltkrieg verbunden, denn sie wurden für den Kriegseinsatz umgebaut und im Frankreich und Russland Feldzug eingesetzt. Von den 26 Triebwagen verblieben schließlich nur mehr neun, die 1953 in das ÖBB- Nummernschema übernommen wurden.

Dem Personennahverkehr im Weinviertel, wo die Triebwagen der Reihe 5044 von Wien Nord aus ebenfalls eingesetzt wurden, widmet sich ein weiteres Kapitel. Neben den Triebwagen kamen im Weinviertel aber auch lokomotivbespannte kurze Personenzüge zum Einsatz – ideal für Heimanlagen.

Eine der ältesten Bahnhöfe Österreichs ist jener von Stockerau. Nach der Nordbahn (1837) und der Südbahn von Wien nach Baden (Eröffnung am 30. Mai 1841) fuhr der erste reguläre Personenzug am 26. Juli 1941 in Stockerau ein. Der Bahnhof lag damals noch am Tullner-Arm der Donau; das Empfangsgebäude leistete mit zahlreichen Umbauten fast 140 Jahre lang gute Dienste. Im ersten Teil der Bahnhofschronik werden die Jahre bis 1977, als mit dem Abriss des alten Bahnhofs begonnen wurde, beleuchtet.

Nach einem kurzen Abstecher zu den „Freunden der Mariazellerbahn – Modell“, besuchen wir eine Kelleranlage in Korneuburg. Dort hatte Stefan Madlener nach einer Vorlaufzeit von mehreren Jahren begonnen eine H0e-Schmalspuranlage aufzubauen. Der Anlage liegt zwar kein konkretes Vorbild zugrunde, jedoch lag das Schwergewicht auf Motiven österreichischer Schmalspurbahnen.

Neben einer, wie immer, umfangreichen Neuheiten-Berichterstattung, gibt es auch in dieser Ausgabe wieder 10 Seiten Vorbildberichte, einen Veranstaltungskalender, die Medienecke und vieles mehr.